Jahresbericht vom Jugijahr 2010/2011

Nach den Sommerferien 2010 starteten wir unser Jugijahr ungefähr mit 40 Knaben. Dies entspricht etwa dem Stand, mit welchem wir vor den Sommerferien aufgehört haben. Über die letzten Jahre gesehen ist aber erfreulicherweise eine steigende Tendenz festzustellen.

Vor den Herbstferien stand unser erstes Spezialprogramm vor der Tür, der Kuspo Run. Wir konnten auch dieses Jahr wieder eine kleine Gruppe dazu motivieren, an diesem Lauf teilzunehmen. Unsere Knaben schlossen mit sehr guten Resultaten ab.
Auch in diesem Jahr besuchten wir anfangs Dezember die Eisbahn. 
Unsere traditionelle Waldweihnachten fand am 17. Dezember 2010 bei sehr starkem Schneefall statt. Nach einem kleinen Spaziergang durch die schön verschneite Lenk, erreichten wir unseren Feierplatz. In diesem Jahr waren wir in der Nähe der Talstation der Wallegbahn ansässig und erstellten dort unser traditionelles Feuer. Wir genossen die gebrätelten Cervelats und den feinen Tee. Nach ungefähr einer Stunde mussten wir uns leider schon wieder auf den Rückweg Richtung Schulhaus machen. Damit schlossen wir das erste halbe Jugijahr ab.

Im neuen Jahr führten wir zum ersten Mal ein neues Alternativprogramm durch. Am 14. Januar 2011 trafen wir uns im Schwingkeller in St. Stephan und genossen dort eine, durch den Jungschwingertrainer Christian Schenk, geführte Lektion. Den Jugibuben machte es sichtlich Spass, sich einmal im Sägemehl auszutoben.
Wie jedes Jahr war auch in diesem Jugijahr ein Schlitteln geplant, leider mussten wir dieses durch das schlechte Wetter mehrmals verschieben. So trafen wir uns dann einmal an einem Samstagmorgen bei der Talstation der Betelbergbahn. Durch die vielen Verschiebungen hatten wir dieses Jahr nur eine kleinere Gruppe von ca. 15 bis 20 Knaben beim Schlitteln dabei. Ein Teil der grösseren Knaben konnte die Trendsportart Airboarden bei Stefan ausprobieren. Auch an diesem Samstag spielte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, wir mussten das Schlitteln leider ca. eine Stunde früher beenden, da es bis auf 2000 m.ü.M geregnet hatte.

Seit Mitte Januar 2011 trainierte eine kleine Auswahl der Jugi Lenk auf ein besonderes Highlight hin. Sie absolvierten jeweils am Mittwochabend ein zusätzliches Unihockeytraining um sich ideal auf das Unihockeyturnier in Langnau vorzubereiten. Am 27. März 2011 war es dann soweit, wir reisten am Morgen früh nach Langnau. Unsere Truppe zeigte eine eindrückliche Leistung, so verpassten wir die Spiele um die Podestplätze nur wegen den schlechteren Torverhältnissen. Am Schluss des Tages erreichte die Jugi Lenk Rang 5 von 8 Mannschaften. Für die erstmalige Teilnahme an einem Unihockeyturnier ist dies ein super Resultat. Ziemlich Müde nahmen wir dann am Abend die Heimreise in Angriff.

Am Wochenende vom 2. / 3. Juli 2011 stand unser absolutes Jahreshighlight auf dem Programm. In diesem Jahr führten wir zum ersten Mal ein Abschlusslager durch. Die Knaben wurden mit dem Bus in Richtung Iffigenalp gefahren. Die älteren stiegen etwas unterhalb der Iffigenalp aus dem Bus und die jüngeren wurden bis auf die Iffigenalp chauffiert. Von da an gingen wir zu Fuss auf die Langermatte. Die älteren Knaben errichteten dort unser Tipi und die jüngeren wurden mit dem Holz sammeln für unsere Feuer beschäftigt. Als die Arbeiten erledigt waren, wurden verschiedene Spiele gespielt, sowie Holzhütten im nahen Wald gebaut. Am Abend brätelten wir auf unseren Feuern. Nach dem Abendessen stand um etwa 20.00 der Aufstieg auf das Oberlaubhorn auf dem Programm. Dort genossen wir, bei feinem Schoggicake und feiner Schoggicremé, den Sonnenuntergang. Danach stiegen wir wieder Richtung Langermatte ab. Die ersten Knaben waren danach so müde, dass sie sich in unserem Tipi zum schlafen legten. Die älteren waren aber immer bei unseren Feuern und erzählten sich einander Gruselgeschichten und Witze. Zu später Stunde, mussten dann auch sie schlafen gehen.
Nach einer kurzen Nacht (ca. 3.5 Stunden Schlaf) standen die ersten Knaben schon wieder auf und erlebten einen sagenhaften Sonnenaufgang. Als dann der grösste Teil der Knaben wach war, bereiteten wir ihnen das Morgenbuffet vor. Es gab Käse, Ovo, Tee, Brot, Marmelade und sonstige Köstlichkeiten. Danach hiess es die Unterkunft (Tipi) abbauen und sich auf den Abstieg Richtung Simmenfälle bereit zu machen. Als alles erledigt war, stiegen wir in einer ersten Etappe bis zu den Siebenbrünnen hinab. Dort genossen wir noch einmal den wunderbaren Tag, bis wir dann im Restaurant Rezlisbärg noch unser Zmittag / Zvieri einnahmen. Danach stand noch die Schlussetappe auf dem Programm, der Abstieg in die Simmenfälle. Nach kurzer Zeit hatten wir dann auch dies geschafft und wir schlossen ein geniales Jugijahr ab.
Am Ende des Jugijahres hatten wir 43 Knaben, welche sehr regelmässig unsere Trainings besuchten, MERCI VIELMAL FÜR DAS COOLE JAHR :-)